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Staatlich geprüfte Altenpflegehilfe

Herzlich willkommen auf der Seite unserer Altenpflegeschule

Wir bieten im Rahmen eines Schulversuchs als einzige Schule in Berlin die Ausbildung zur Staatlich geprüften Altenpflegehilfe an. 

Bei uns können Sie den schulischen Teil der Ausbildung absolvieren. Für den praktischen Teil der Ausbildung suchen Sie sich eine Ausbildungsstelle – z. B. in einer stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtung.

Für nähere Informationen oder auch Fragen rund um die Anmeldung können Sie Ihre direkte Ansprechpartnerin Frau Walter per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Telefonnummer 030 453080-11 erreichen.

 Beachten Sie bitte auch unseren Flyer.

 

Berufsbild

Staatlich geprüfte Pflegehelfer/innen nehmen im Vergleich zu Absolvierenden von Pflegebasisqualifizierungen ein erweitertes Aufgabenfeld in der Pflege wahr. Die eigenverantwortliche Umsetzung einer qualitativ guten Grundpflege in stabilen Pflegesituationen ist der Schwerpunkt der Pflegetätigkeit.

Außerdem können staatlich geprüfte Pflegehelfer/innen in Verantwortung einer Pflegefachkraft folgende Tätigkeit übernehmen: Kontrolle der Vitalzeichen, Inhalation, Einreibungen, An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen, Sondenernährung, Sonden- und Katheterpflege, Beutelversorgung bei Enterostoma, Blutzuckermessung, einfach Verbände anlegen und wechseln, Einzelgabe von Medikamenten auf Anweisung und s.  c. Injektionen von Insulin und Antikoagulantien (Einzeldosen).

 

Voraussetzungen

  • Gesundheitliche Eignung
  • Sprachkenntnisse Niveau B2
  • Mindestens drei Wochen berufliches Praktikum in der Pflege (wenn keine Pflegevorerfahrungen vorliegen)
  • Berufsbildungsreife oder gleichwertiger Abschluss 
  • Interessenten ohne Schulabschluss bzw. ohne einen in Deutschland anerkannten Schulabschluss absolvieren vor Ausbildungsbeginn  einen Test zur Eignungsfeststellung am OSZ Gesundheit

 

Beschäftigungsmöglichkeiten

Altenpflegeinrichtungen, ambulante Pflegedienste

 

Ausbildungsverlauf

Die Dauer der Ausbildung beträgt 1,5 Jahre. Die Ausbildung ist stark praxisbezogen, d.h. Theorie und Einsatz in der Praxis finden im Wechsel statt. Teilnehmende ohne Schulabschluss erhalten zusätzlich allgemeinbildenden Unterricht.

Die Auszubildenden sind an zwei Tagen pro Woche an der Berufsschule (jeweils von 08:00 bis 15:00 Uhr). Auszubildende ohne anerkannten Schulabschluss besuchen an einem weiteren Tag von 8:00 bis 13:20 Uhr die Schule.

Die Organisation und Inhalte der Ausbildung Pflegeassistenz entsprechen weitestgehend dem ersten Jahr der dreijährigen Altenpflegeausbildung. Darüber hinaus werden einige definierte Pflegetätigkeiten aus dem Bereich der Behandlungspflege theoretisch unterrichtet.

Die entsprechenden praktischen Kenntnisse und Fertigkeiten werden in der Praxis unter fachlicher Anleitung erworben.

Wenn ein Ausbildungsvertrag mit einer stationären Pflegeinrichtung besteht, sind im Verlaufe der Ausbildung ein dreimonatiges Praktikum in einem Akutkrankenhaus und ein vierwöchiges Praktikum in der ambulanten Pflege vorgesehen.

Bei einem Ausbildungsverhältnis mit einer ambulanten Pflegeeinrichtung sind  ein dreimonatiges Praktikum in einem Akutkrankenhaus und ein vierwöchiges Praktikum in der stationären Langzeitpflege einzuplanen.

 

Prüfungen und Anschlussfähigkeit

Die Ausbildung schließt mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung ab. Das erfolgreiche Bestehen der Ausbildung berechtigt zur Führung der Berufsbezeichnung staatlich geprüfte Pflegehelferin oder staatlich geprüfter Pflegehelfer.

Auszubildende ohne anerkannten Schulabschluss erwerben bei einem Notendurchschnitt von 3,0 gleichzeitig einen allgemeinbildenden Schulabschluss (Berufsbildungsreife).

Aufgrund des landesrechtlich anerkannten Abschlusses Pflegehilfe kann eine anschließende Ausbildung zur Pflegefachkraft um ein Jahr verkürzt werden.